Zunehmender Einsatz von Fahrerassistenzsystemen (FAS) an Fahrzeugen
Abstandstempomat, Notbremsassistent, Spurhalte- und Spurwechselassistent: In Kraftfahrzeugen, die neu auf den Markt kommen, werden serienmäßig immer mehr Systeme verbaut, die dem Fahrzeuglenker assistieren und damit die Fahrsicherheit erhöhen sollen. Etwa jeder vierte bis fünfte Pkw des Bestandes ist bereits mit modernen Fahrerassistenzsystemen – kurz FAS – ausgestattet. Und die Tendenz steigt; dafür sorgen u. a. das europäische NCAP-Programm, nach dem neue Fahrzeugmodelle in vier Kategorien hinsichtlich der Erfüllung von Sicherheitsstandards bewertet werden, und EU-Initiativen zur Steigerung der Sicherheit im Straßenverkehr. Letztlich bereiten die Entwicklung und der serienmäßige Verbau immer neuerer und ausgefeilterer FAS den Weg für das autonome Fahren. Noch assistieren die Sicherheitssysteme den Menschen, die die Fahrzeuge führen – irgendwann muss sich dieses Verhältnis umkehren, damit am Ende das Fahrzeug dank eines ganzen Netzes aus elektronischen Sicherheitssystemen und -komponenten komplett selbstständig seine Insassen sicher von A nach B navigieren kann.
Kfz-Servicewerkstätten können diese Entwicklung nicht ignorieren. Sie müssen sich vielmehr auf die Herausforderungen einstellen, die die steigende Zahl an FAS-ausgestatteten Kundenfahrzeugen und die Vielfalt an Fahrerassistenzsystemen mit sich bringt.